Capital | TSMC-Gewinne beflügeln Tech-Aktien und US-Indizes
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Rohstoffpreise aufgrund geopolitischer Risiken weiterhin volatil
- Märkte beobachten Yen-Interventionen aufmerksam
Die größte Volatilität bleibt im Rohstoffkomplex bestehen. Auf höchster Ebene werden die Bewegungen durch den Wettbewerb um Ressourcen und eine Welt zunehmender Knappheit angetrieben. Aus mikroökonomischer Sicht führen geopolitische Risiken, insbesondere im Iran, zu Schwankungen bei Öl und Edelmetallen. Die Rohölpreise sind zurückgegangen, da die Befürchtungen vor einem Sturz der iranischen Regierung und einer militärischen Intervention der USA in diesem Land nachgelassen haben. Der Rückgang bei Edelmetallen wurde wahrscheinlich durch dasselbe Thema ausgelöst, obwohl die Bewegungen eher in beide Richtungen gehen, da die bullischen Faktoren für die Nachfrage nach Edelmetallen viel stärker und vielfältiger sind, da Händler für Gold und Silber jeweils 100 USD pro Unze und 5000 USD pro Unze im Blick haben.
Silber - Chart 16.Januar 2026
Quelle: TradingView
Der US-Dollar scheint zu Jahresbeginn fester zu werden. Dies ist zwar technischer Natur – eine Erholung nach einem schlechten Jahr 2025 aufgrund von Zinssenkungen der Fed und dem „Sell America”-Trend –, aber auch die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft spielt eine Rolle. Die wöchentlichen Daten zu den Arbeitslosenanträgen in den USA sowie einige Umfragen zum verarbeitenden Gewerbe fielen besser als erwartet aus, wodurch die implizite Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung durch die Fed sank. Insbesondere die Arbeitslosenanträge deuteten auf einen widerstandsfähigen Arbeitsmarkt hin, da die Zahl der Anträge für die Woche auf 198.000 sank und damit den zweitniedrigsten Stand seit etwa zwei Jahren erreichte.
Im asiatischen Handel bleibt der Fokus auf einer möglichen Intervention Japans am Devisenmarkt. Der Yen gab über Nacht nach, nachdem bekannt wurde, dass die Bank of Japan plant, ihre Politik bei ihrer bevorstehenden Sitzung unverändert zu lassen. Diese Nachricht verstärkt den Abwärtsdruck auf die Währung, wobei auch die bevorstehenden Wahlen, die ein Mandat für eine sehr expansive Fiskalpolitik einbringen sollen, einen entscheidenden Gegenwind darstellen. Die Märkte könnten die japanischen Entscheidungsträger dazu herausfordern, einzugreifen und die Währung zu verteidigen. Trotz gegenteiliger Beteuerungen ist die Schwäche des Yen fundamentaler Natur, was bedeutet, dass eine Intervention wahrscheinlich erforderlich ist, wenn sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen nicht ändern.
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